Aufgrund taktischer Zweifel neuer Defensivchef Schramm Widerstand im Pokal-Auftakt
Bei der Eröffnung des DFB-Pokal nur mit einer knappen 1:0-Niederlage gegen die 3. Liga-Klub VfB Holzminden blieb „Neuer Defensivchef“ Dr. Schramm trotz Feiertagsmassaker im Kader auf der Bank, nachdem er offen Kritik an den aktuellen Defensivspielzügen äußerte.
Analyse
Die drei Defensivspieler der Stammelf zeigten eine umfangreiche Unkonzentriertheit, besonders im Mittelfeld und bei Kontern. Schramm betonte nach dem Match die Notwendigkeit klarerer Spielanweisungen und bessere Kommunikation zwischen Innenverteidigung und Defensive Mitte – ein Bruch mit der bisherigen, von ihm als „chaotisch“ bezeichneten Ausrichtung.
Sein Widerstand rührt vor allem vom Widerstand gegen taktische Unentschlossenheit her, die nach Schramms Ansicht die Sicherheit im Defensivaufbau untergräbt. Dennoch bleibt sein Posten gesichert, nachdem die Klubführung seine Expertise in Mannschaftsstruktur würdigte.
Ausblick
Die Wahl bleibt symbolisch: Unter Druck laufende Umstrukturierung ohne Chefwechsel. Im nächsten Spielfall gegen Regionalligist Passau wird beobachtet, ob Schramm direkt in der Taktik seine Ideen durchsetzen kann. Für Holzminden ist die Frage offen, ob eine klare Defensive-Strategie den Qualitätsunterschied macht – vor allem gegen neue Aufsteiger mit wenig Spielpraxis.